FAQ

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Wir stellen hier einige Fragen zusammen, die uns immer wieder gestellt werden. Sie betreffen

  1. Die Möglichkeiten von Partnerschafts-Design
  2. Die Ziele von Paartnerschafts-Design
  3. Das Verhältnis von Partnerschafts-Design zu Paartherapie
  4. Allgemeine Fragen

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1. Die Möglichkeiten von Partnerschafts-Design
2. Die Ziele von Partnerschaftsdesign
3. Die Kosten von Partnerschaftsdesign
4. Das Verhältnis von Partnerschafts-Design zu Paartherapie
5. Allgemeine Fragen

Was ist Partnerschafts-Design?

Partnerschafts-Design ist eine Methode zur Behebung von Partnerschaftsproblemen, von Partnerschaftskrisen und zur persönlichen Veränderungsarbeit auf partnerschaftlichem und auf allgemein-menschlichem Gebiet.

Hier werden Design-Fehler identifiziert, gemeinschaftlich mit den Partnern abgebaut und eine neue Struktur der Partnerschaft entworfen, die beiden Partnern gefällt und ihren Bedürfnissen entspricht.

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Wie funktioniert Partnerschafts-Design?

Etwa so wie die Arbeit eines Architekten: Wie groß soll das Haus sein? Welche Lage schwebt Ihnen vor? In der Stadt, auf dem Land, am Meer? Wie viele Zimmer möchten Sie?

Fragen des Partnerschafts-Designers:

  • Welche Art von Liebe trägt Ihre Beziehung?
  • Welche Ihrer Erwartungen werden von Ihrer Partnerschaft nicht erfüllt?
  • Welche Bedürfnisse beider Partner werden durch eine Partnerschaftskrise sichtbar?
  • Welche Rolle spielen Geld, Sex und Kinder?
  • Wie passen Narzissmus, Recognition und Verantwortungsbewusstsein des einen Partners zu den gleichen Elementen des anderen?
  • Wie passen die psychischen Module des einen zu den entsprechenden Modulen des anderen?

Nachdem sich die Klienten mit dem Architekten über das Design des Hauses einig sind, wird das Haus gebaut.

Ähnlich ist auch das Verfahren beim Partnerschafts-Design. Der Designer scannt einzeln bei jedem der beiden Partner die für Paarbeziehungen relevanten psychischen Bereiche (= psychische Module) ab, um ihre Kompatibilität mit dem Partner zu testen. Hierbei berücksichtigt er auch die unerfüllten Wünsche beider Partner.

Diese Bereiche (= psychische Module) werden gemeinsam mit den beiden Partnern umstrukturiert und optimiert.

Die Partner können je nach Lust und Begeisterung in Zusammenarbeit mit dem Partnerschafts-Designer ihrer Partnerschaft eine völlig neue Gestalt geben.

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Was ist der große Vorteil von Partnerschafts-Design?

Das bedrohliche Potenzial von Partnerschaftskrisen liegt darin begründet, dass die betroffenen Partnerschaften ein fehlerhaftes Design aufweisen, das Reibungen, Vorwürfe und Konflikte verursacht.

Verschwinden diese Design-Fehler, verschwinden auch die Reibungen, verschwinden auch diese Vorwürfe und Konflikte.

Vorwürfe führen zu Konflikten. In einem Konflikt kommt man sich immer als Angegriffener und gleichzeitig als Angreifer vor. Wenn Konflikte Folge eines fehlerhaften Designs zwischen den Partnern sind, ist es ja unsinnig, von Angreifern oder von Angegriffenen zu sprechen. Keiner der Partner hat die Absicht, den anderen anzugreifen, aber es kommen laufend Angriffe vor. Diese Angriffe finden nur deswegen statt, weil das Partnerschafts-Design fehlerhaft, wir sagen “fehlgeformt” ist.

Sobald den Partnern klar wird, dass nicht sie persönlich sondern ein fehlerhaftes Partnerschafts-Design verantwortlich für ihre Konflikte ist, fällt ihnen ein großer Stein vom Herzen. Sie fühlen sich befreit.

Ihre Aufgabe besteht nun darin, ihr Partnerschafts-Design zu ändern. Aufgrund dieser Einsicht sind die Partner begierig danach, mit dem Partnerschafts-Designer einen Stein nach dem andern aus ihrem Weg zu räumen und eine Partnerschaft zu konstruieren, die Lust und Freude bereitet. Der Partnerschafts-Designer wird sie dabei anleiten und unterstützen.

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Was sind die drei wichtigsten Erkenntnisse von Partnerschafts-Design?
  • Partnerschaften liegt ein Design zugrunde, wie bei Autos, Flugzeugen und Küchengeräten. Autos, Flugzeuge und Küchengeräte werden sorgsam gestylt, Partnerschaften hingegen lässt man wachsen wie Kraut und Rüben auf dem Acker. Kein Wunder, dass das oft schief geht.
  • Vorwürfe sind sinnlos. Kein Partner fügt dem anderen absichtlich Leid zu. Die Struktur einer fehlgeformten Partnerschaft bringt Reibungen mit sich, die sich in Vorwürfen äußern. Wird die fehlgeformte Partnerschaft wohlgeformt, entfallen die Reibungen, entfallen die Vorwürfe.
  • Partnerschafts-Design ist unemotional. Design-Fehler werden so kühl betrachtet, wie ein Flugzeugdesigner die Messungen im Windkanal beurteilt: Nach dem Gesichtspunkt der Zweckmäßigkeit.

Unzweckmäßige Strukturen werden abgelegt. Interessante Strukturen werden versuchsweise ausprobiert. Je interessanter und lustvoller die neuen Strukturen für die Partner werden, desto zweckmäßiger ist das neu entstandene Partnerschafts-Design.

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Wann ist der ideale Zeitpunkt für ein neues Partnerschafts-Design?

Sofort, wenn man ein Partnerschaftsproblem erkannt hat. Am besten nicht abwarten, bis sich die Probleme zu einer handfesten Partnerschaftskrise ausweiten.

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Welches sind die häufigsten Fehler bei Partnerschaftsproblemen?

Wir haben die häufigsten 25 Fehlerquellen in Partnerschaften beschrieben. Wir nennen sie Module. Einige dieser Module treten besonders häufig auf.

Wenn Partnerschaftsprobleme auftreten, sind im Allgemeinen immer die Module „Narzissmus“, „Recognition“ und „Verantwortung“ beteiligt. Wenn diese drei Problembereiche in Partnerschaften strukturell auf einander abgestimmt sind, wir sprechen hier von Re-Design, ist schon ein wichtiger Teil der Design-Arbeit geleistet.

Danach fühlen sich die Partner sehr erleichtert. Dann ist die Neuordnung der restlichen Probleme vergleichsweise leicht in den Griff zu bekommen.

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Sie sagen, die häufigsten Design-Fehler in Partnerschaften lägen in den Problembereichen, in den Modulen „Narzissmus“, „Recognition“ (Anerkennen) und „Verantwortung“. Wie gehen Sie vor, um hier Veränderungen herbeizuführen?

In drei Phasen, die sich überlappen können:

  1. Erst einmal müssen Design-Fehler in diesen drei Problembereichen kognitiv (mit dem Verstand) erkannt und so lange mit kühlem Verstand bearbeitet werden, bis sich Einsicht in die störende Funktion der augenblicklichen Struktur eingestellt hat.
  2. Dann müssen die Partner mit dem Partnerschafts-Designer eine neue Struktur finden, die sie beide zufrieden stellt und auf die beide Partner sich einigen.
  3. Der Designer verfügt über verschiedene Techniken, mit denen er diese neue Struktur zusammen mit den Partnern solange einübt, bis sie ihnen zur Gewohnheit geworden ist und die Partner nicht wieder in das alte, verworfene Muster zurückfallen.↑ nach oben

Haben die überraschenden Erfolge von Partnerschafts-Design etwas mit Zauberei zu tun?

Ihre Anspielung auf Zauberei greifen wir gerne auf.

Partner, die sich früher einmal liebten und heute keinen Ausweg als den Scheidungsrichter sehen, zerbrochene Liebe, Kummer, Leid und die quälende Frage nach Schuld. – Das muss nicht sein. Solch dramatische Entwicklungen in einer Partnerschaft können vermieden werden, wenn die Partner die fehlerhafte Struktur ihrer Partnerschaft gegen ein wohlgeformtes, gemeinsam mit dem Partnerschafts-Designer erarbeitetes Design eintauschen. Dieses neue Design wird dann von den Partnern mit Hilfe des Partnerschafts-Designers systematisch eingeübt und trainiert bis es den Partnern in Fleisch und Blut übergegangen ist.

Bei aufreibenden Partnerschaftsproblemen meinen Außenstehende oft, hier könne nur noch ein Wunder helfen. Partnerschaftsdesign hat jedoch nichts mit Zauberei oder mit Wundern zu tun: Es ist einfach eine elegante Arbeitsmethode.

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Welche Möglichkeiten hat jemand, sein Partnerschafts-Design zu verändern?

Es gibt unter anderem folgende Möglichkeiten:

  • Sich gründlich auf unserer Homepage zu informieren
  • Unser Buch „Partnerschafts-Design“ durchzuarbeiten (Erscheinungsdatum Dezember 2011)
  • Eine persönliche Beratung bei dem Partnerschafts-Designer

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Welchen Rat gibt ein Partnerschafts-Designer Menschen, die im Begriff sind, eine Partnerschaft einzugehen?

Siehe nächste Frage zum Thema „Prävention“ in Partnerschaftsfragen.

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Gibt es so etwas wie „Prävention“ als Schutz vor Partnerschaftskrisen?

Für Menschen, die erst vor kurzem eine Partnerschaft eingegangen sind, kann Partnerschafts-Design ganz besonders nützlich sein. Auf Wunsch lernen sie in einem Crash-Seminar lernen sie alle Möglichkeiten kennen, die Partnerschaftsprobleme und Partnerschaftskrisen verursachen können.

Wenn dann später irgendwelche Partnerschaftsdifferenzen tatsächlich auftreten, wissen sie sofort,

  1. dass keiner von beiden Partnern eine „Schuld“ an dem Problem trägt, weil hier keine böse Absicht des Partners sondern ein Strukturfehler ihrer Partnerschaft vorliegt,
  2. welcher Problembereich, welches „psychische Modul“ ihre Differenzen betrifft,
  3. wie sie diese Differenzen gemeinsam lösen können.

Sie können schon hier auf unserer Homepage („Die 25 psychischen Module“) erste Maßnahmen finden.

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Gibt es Partnerschaftskrisen, gegen die Partnerschafts-Design machtlos ist?

Ja. Es gibt einige solcher Fälle.

  1. Wenn sich einer der Partner während seiner laufenden Partnerschaft in einen anderen Menschen verliebt und lieber mit diesem Menschen zusammen leben will als mit seinem jetzigen Partner. Wobei man sich hier die Frage stellen sollte, ob die laufende Partnerschaft nicht schon so sehr gestört war, dass vielleicht beide Partner sich mehr oder weniger bewusst nach einem neuen Partner umgesehen haben. Denn es ist nicht einzusehen, weshalb sich einer der Partner aus einer lust- und liebevollen Partnerschaft lösen möchte. Eigentlich stellt eine gut funktionierende Partnerschaft einen besonders wirksamen Schutz gegen Nebenbeziehungen dar. Die Häufigkeit jedoch, mit der sich einer der Partner während einer laufenden Partnerschaft verliebt spricht für die Vermutung, dass schon vorher wichtige Aspekte dieser Beziehung im Argen lagen. Es sieht also eher danach aus, dass Partner aus unbefriedigenden Partnerschaften dem Streit und dem Stress von Partnerschaftskrisen aus dem Weg gehen möchten, nach einer Lösung oder nach einem neuen Partner suchen und erst dann die problematische Partnerschaft verlassen, wenn sie einen Neuen Partner gefunden haben.
  2. Wenn es ein Partner bewusst und absichtlich darauf auslegt, den anderen finanziell zu schädigen oder zu betrügen.
  3. Gegen schwere Suchtprobleme kommt Partnerschafts-Design nicht an. Partnerschafts-Design kann in manchen Fällen die Motivation zum dauerhaften Entzug fördern. Denn das Suchtverhalten stellt zweifellos ein störendes Designelement in der Partnerschaft dar.

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Welches Ziel hat Partnerschafts-Design?

Zwei Partner, die ein Paar bilden wollen, gehen im Allgemeinen so planvoll wie sie können bei der Konzeption ihrer Partnerschafts-Struktur vor. Sie machen jedoch zuweilen unbewusst Fehler im Design ihrer Partnerschaft.

Das Design kann missglückt sein, was den Partnern anfangs nicht auffällt. Erst wenn sich aufgrund des fehlerhaften Designs Reibungen und Streit ergeben haben, merken die Partner, dass etwas mit der Partnerschaft nicht stimmt. Im Allgemeinen suchen sie dann Fehler, aber nicht bei dem von ihnen entworfenen Design, sondern bei ihrem Partner und machen ihm Vorwürfe. Der andere akzeptiert natürlich die Vorwürfe nicht, usw., usw.

Diese Dynamik ist im psychischen Modul 25 “Vorwürfe” beschrieben.

Der Partnerschafts-Designer schlägt vor, statt des augenblicklichen, fehlgeformten Designs ein  wohlgeformtes Design unter Zugrundelegung der Wünsche und Erwartungen beider Partner zu entwerfen. Das Paar und der Designer entwerfen gemeinschaftlich eine zufrieden stellende, lustvolle und wohlgeformte Partnerschafts-Struktur. Das ist das eigentliche Ziel eines Partnerschafts-Designs.

Beim Entwerfen dieses neuen Designs werden den Partnern auch die Fehler klar und bewusst, die sie anfangs bei dem intuitiven Entwurf ihrer eigenen Partnerschaft machten.

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Wie behandeln Partner ihre gegenseitigen Vorwürfe solange das Partnerschafts-Design abläuft?

Es ist erklärtes Ziel bei einem Partnerschafts-Design alle Vorwürfe, Rechtfertigungen und Verletzungen, die in der Partnerschaft aufgetreten sind, symbolisch in eine große Holzkiste zu packen und vorübergehend völlig unbeachtet zu lassen.

Der Designer und das Paar treffen die Vereinbarung, diese Vorwürfe lediglich als Fingerzeig auf ein fehlerhaftes Partnerschafts-Design zu betrachten.

Die Partner richten all ihre Aufmerksamkeit und Energie ausschließlich auf ihr eigentliches Ziel. Dieses Ziel besteht darin, eine neue, möglichst reibungsfreie, zufrieden stellende und lustvolle Partnerschaft zu entwerfen. Solch ein Partnerschafts-Design nennt man ein wohlgeformtes Partnerschafts-Design. Wenn dies erreicht ist, sind alle Vorwürfe uninteressant geworden, weil sie aufgrund der neuen Struktur nicht mehr auftreten werden.

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Wie teuer ist Partnerschafts-Design?

Gegenfrage: Was ist Ihnen ein gelungenes, neues Partnerschafts-Design wert?

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Wenn ich mit meiner Frau für das Re-Design unserer Partnerschaft zu Ihnen komme, welchen Geldbetrag sollten wir für Ihre Bemühungen vorsehen?

Das kommt darauf an, welche Leistungen Sie von uns erwarten. Und es hängt davon ab, wie schwierig Ihr Fall liegt. Vielleicht ist es ja ganz einfach. Wenn Ihr Auto nicht fährt, weil die Zündkerzen heruntergebrannt sind, und sie bringen es in eine Werkstatt, dann ist die Reparatur nicht teuer.

Im Allgemeinen liegen die Dinge aber nicht so einfach. Eine ehrliche, aber etwas flapsige Antwort auf Ihre Frage wäre: etwa so viel wie ein Gebrauchtwagen.

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Können Sie mir die Kosten etwas genauer aufschlüsseln?

Ich meine, Sie erwarten eine realistische Antwort von uns. Zuerst findet ein kostenloses Beratungsgespräch mit beiden Partnern zusammen statt. Hierauf folgt eine oder zwei Diagnosesitzungen, die einen oder zwei halbe Tage dauern. Der Preis für eine halbtägige Diagnosesitzung beträgt pauschal 500 € + USt.

Danach finden 10 zweistündige Sitzungen statt, die mit einem Pauschalbetrag von 2500 € + USt. abgerechnet werden.

Weiter entfernt wohnende Teilnehmer können auch an einem eigens für sie zugeschnittenen 2-Tage- oder  einem Wochenendseminar (2 mal etwa acht Stunden) teilnehmen. Der Preis hierfür beträgt 1500 € + USt. Die Übernachtung ist nicht im Preis enthalten und ist von den Teilnehmern selbst zu buchen.

Nach diesen Sitzungen wissen Sie ziemlich gut über Ihre eigenen Stärken und Schwächen im Umgang mit Ihrem Partner Bescheid. Sie wissen danach auch, wie Sie positiv und anerkennend mit der Persönlichkeit Ihrs Partners umgehen können.

Sie haben sich veränderte Perspektiven und neue Verhaltensweisen erarbeitet. Sie werden beide erfahren haben, wie Sie mit den neuen Gestaltungsmöglichkeiten ihrer Partnerbeziehung umgehen können.

Wenn Sie dazu Lust haben, können Sie darüber hinaus noch weitere Einheiten von je 10 Sitzungen oder ein weiteres 2-Tage-Seminar buchen, um Ihre partnerschaftliche Fitness und Leistungsfähigkeit zu trainieren.

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Wie unterscheiden sich Partnerschafts-Design und Paartherapie von einander?

Es gibt  grundlegende Unterschiede zwischen beiden Verfahren.

Partnerschafts-Design vermittelt eine wohlgeformte Struktur einer heute noch fehlgeformten Partnerschaft.

Partnerschafts-Design ist keine Therapie. Alle Fälle, in denen einer der beiden Partner einer Psychotherapie bedarf, gehören in die Hände eines erfahrenen Arztes oder Therapeuten.

Der Partnerschafts-Designer wird in einem oder mehreren Vorgesprächen abklären, ob behandlungsbedürftige psychische Störungen an der Fragestellung der Klienten beteiligt sind. Sollte dem Partnerschafts-Designer zu Beginn seiner Bemühungen die Notwendigkeit einer psychotherapeutischen Behandlung entgangen sein, wird er die Partner zu gegebener Zeit über die Grenzen seiner Möglichkeiten in Kenntnis setzen. Er wird den Partnern dann dringend empfehlen, einen Psychotherapeuten oder einen Facharzt für Psychiatrie aufzusuchen.

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Kann Partnerschafts-Design in Partnerschaftskrisen und Notfällen schnell „Erste Hilfe“ leisten?

Ja.

Nach der ersten kostenlosen Beratung schließen sich eventuell noch einige Vorgespräche an. Danach kann dann ein „Erste-Hilfe-Programm“ des Partnerschafts-Designs stattfinden. Es findet an zwei oder drei möglichst bald aufeinander folgenden Wochenenden statt, wenn den Partnern keine gemeinsam freien Werktage zur Verfügung stehen.

Wenn Partnerschaftsprobleme oder -krisen auftreten, sind im Allgemeinen immer die Module „Narzissmus“, „Recognition“ und „Verantwortung“ beteiligt. Nach der Re-Design-Phase dieser drei Module sind erfahrungsgemäß die gröbsten Fehler im Design der Not leidenden Partnerschaft behoben. Die Partnerschaftskrise ist dann entschärft.

Danach fühlen sich die Partner sehr erleichtert. Die Neuordnung der restlichen Problemzonen (die psychischen Module) ist vergleichsweise leicht in den Griff zu bekommen. Doch sollte die Arbeit an dem Partnerschafts-Design zügig fortgesetzt werden, sonst verpufft der Effekt der Krisen-Intervention.

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Kann einer der Partner allein, ohne das Wissen des anderen Partners, den Partnerschafts-Designer aufsuchen?

Natürlich. Warum Nicht?

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Kann einer der Partner allein, ohne das Wissen des anderen Partners, mit dem Partnerschafts-Designer ein neues, wohlgeformtes Partnerschafts-Design erarbeiten?

Eine solche Situation kann eintreten, wenn Partner A Veränderungen in seiner Partnerschaft herbeiführen will, und Partner B dabei (vorerst) nicht mitmachen will.

Partner A kann aufgrund seiner Erkenntnisse oder unter Mitwirkung des Partnerschafts-Designers Veränderungen an dem Partnerschafts-Design vornehmen, die mit seiner eigenen Struktur zusammenhängen. Dadurch kann sich durchaus eine Verbesserung des Partnerschafts-Designs ergeben.

Allerdings könnte Partner A in der Folge den unbefriedigenden Eindruck gewinnen, er habe sich an Partner B „angepasst“, ohne dass sich auch Partner B für die Veränderungsarbeit der gemeinsamen Partnerschaft einsetzt.

Theoretisch ist dieses Vorgehen denkbar. Vor allen Dingen könnte sich Partner B mit der Zeit für eine Mitarbeit an einem gemeinsamen Partnerschafts-Design-Projekt gewinnen lassen.

In Partnerschaftskrisen kommt es oft vor, dass einer von beiden Initiativen ergreift, an denen sich der andere erst im Laufe der Zeit beteiligt.

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Wie geht Partnerschafts-Design mit Alkohol- und anderen Abhängigkeitsproblemen um?

Partnerschafts-Design kann in manchen Fällen die Motivation zum dauerhaften Entzug fördern. Denn das Suchtverhalten stellt zweifellos ein störendes Designelement in der Partnerschaft dar.

Regelmäßiger Konsum von Alkohol unterbindet teilweise die körpereigene Endorphinproduktion des Abhängigen. Dieses Defizit der Produktion körpereigener Opiate versucht der Alkoholkranke durch seinen „Stoff“ auszugleichen. Daher der Drang des Alkoholikers nach Alkohol.

Alkoholiker sind überaus einsichtsfähig. Die durchaus vorhandene Einsicht, dass Alkohol die Partnerschaftsproblematik verschärft, könnte zur Einwilligung des abhängigen Partners zu einer Entzugsbehandlung beitragen. Allerdings hört diese Einsicht dann schlagartig auf, wenn der Abhängige dann mit der „logischen“ Konsequenz konfrontiert wird, doch „vernünftigerweise“ auf seinen Stoff zu verzichten. Denn seine ungenügende Produktion körpereigener Opiate hindert ihn an dieser Einsicht.

Doch Vorsicht: der nicht abhängige Partner sollte sehr wertschätzend und achtungsvoll mit dem abhängigen Partner umgehen.

Alkoholiker werden oft nicht wie mündige Menschen behandelt. Jeder Mensch, auch ein Alkoholiker, oder ein anderer Abhängiger, ist sehr empfindlich dafür, wie achtsam man mit seiner persönlichen Würde umgeht.

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Wie geht Partnerschafts-Design mit (ehelicher) Untreue um?

Wie wir wissen, gehen viele Männer mit Freundinnen fremd. Außerdem ist in Deutschland eine Million von Prostituierten tätig. Das ist eine ungeheure Menge. Über fremdgehende Frauen gibt es keine Statistiken. Jede Frau kann mit einem Bleistift in der Hand nachrechnen, wie hoch das statistische Risiko liegt, dass ihr eigener Partner irgendwann einmal fremdgehen könnte.

Jede Frau, jeder Mann, hat Erwartungen. Jeder Mensch, der seine Augen vor den Erwartungen seines Partners verschließt, geht ein erhöhtes Risiko ein, dass dieser Partner fremdgeht oder die Partnerschaft verlassen wird.

Wem an seinem Partner liegt, sollte sich über dessen Erwartungen im Klaren sein, und wenn er das nicht ist, sollte er sich informieren. Beim statistischen Bundesamt? Nein. Bei seinem Partner. Und wie das?

Zum Beispiel so:

Kaufen Sie ihm (ihr) ein schönes Geschenk, laden Sie sie (ihn) schick in ein besonders gutes Restaurant ein, um die Wichtigkeit der Angelegenheit zu unterstreichen, und, zwischen Hauptgang und Dessert, fragen Sie Ihren Partner ganz direkt nach seinen drei größten Wünschen in Ihrer Partnerschaft.

Jetzt haben Sie Ihre große Chance, Dinge herauszufinden, die Sie nie wussten. Vertun Sie Ihre Chance nicht. Reden Sie nicht, Hören Sie zu! Und schreiben Sie sich hinter die Ohren, was Sie jetzt erfahren.

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Partnerschaftsprobleme und Partnerschaftskrisen haben verschiedentlich mit Machtpositionen zu tun, die die beiden Partner sich im Laufe im Laufe der Zeit erstritten haben. Wenn einer der beiden Partner sich eine solche Position erobert hat, die er nicht aufgeben möchte, wie geht dann der Partnerschafts-Designer vor?

In bestimmten Fällen wird der Partnerschafts-Designer die Kräfte- und Machtverhältnisse offen ansprechen. Möglicherweise hat einer der Partner eine materiell-finanzielle Machtposition mit beruflichem Hintergrund aufgebaut, die er gegen den anderen einsetzt. Im Gegenzug hat der andere Partner eventuell Mittel und Wege gefunden, Freude und Lust des Machtvolleren wirksam zu blockieren. Diese beiden Konfliktpositionen können den Partnern eine ganze Zeitlang eine Art von Befriedigung oder gar Lust bereiten, die sie vor ihrer Partnerschaftskrise nicht kannten und auf die sie heute nicht mehr verzichten möchten. Es gibt mehrere Romane zu dieser Thematik: „Wer hat Angst vor Virginia Wolf?“ – „Der Rosenkrieg“, usw.

Im Allgemeinen haben selbst Partner, die auf ihren Machtpositionen verharren möchten, ein gesundes intuitives Gespür dafür, dass es Alternativen gibt, die befriedigender sind als jahrzehntelanger Krieg. Es liegt an dem diplomatischen Geschick des Partnerschafts-Designers, beiden Partnern ihre jeweiligen Positionen so transparent wie möglich vor Augen zu führen. Irgendwann wird diese Transparenz beiden Partnern den Irrsinn ihrer Lage verdeutlichen. Wenn die Absurdität aller Streitpositionen für beide Partner offen auf der Hand liegt, entsteht die Bereitschaft, nach einer freudvolleren und befriedigenderen Struktur Ausschau zu halten. Dies ist die Stunde für ein neues Partnerschafts-Design.

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Wenn Sie von „Diagnose“ sprechen, was verstehen Sie darunter?

Sie wollen Ihr Auto reparieren lassen. Die Werkstatt erstellt eine Diagnose. Hier werden die fehlerhaften oder überholungsbedürftigen Teile Ihres Autos ermittelt.

Partnerschafts-Design geht davon aus, dass Sie beim Entwerfen Ihrer Partnerschaft bestimmte Bereiche (psychische Module) außer Acht gelassen haben, oder dass ein abgeändertes Design für Sie und ihren Partner zufrieden stellender wären. Diese Bereiche (Module) müssen identifiziert werden. Das nennen wir „Diagnose“. Diese Diagnose wird mit Ihnen besprochen. Es handelt sich dabei nicht um eine Diagnose im therapeutischen Sinn, denn Partnerschafts-Design ist keine Therapie.

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Muss jemand, der sich Partnerschafts-Designer nennt, nicht auch eine Heilung herbeiführen?

Die Ansätze bei einem Partnerschafts-Design und bei einer Therapie sind sehr unterschiedlich. Obwohl eine Heilung kranker Zustände in bestimmten Fällen auch ohne die therapeutische Einwirkung eines Arztes, Psychiaters oder eines Therapeuten eintreten kann, bezieht sich der Ausdruck “Heilung” im Allgemeinen auf die Handlung eines Arztes oder eines Therapeuten.

Der Designer sieht, dass die Struktur der Partnerschaft nicht funktional ist. Bei einer nicht funktionierenden Partnerschaft mit heftigen Verletzungen, Vorwürfen und Rechtfertigungen braucht nichts krank zu sein. Die Partner sind lediglich in einer unheilvollen Struktur verhaftet, die sie zusammen mit dem Partnerschafts-Designer ändern werden.

Ein Firmenchef, der Fehler in seinem Betrieb feststellt, geht auch nicht zu einem Firmentherapeut. Er geht zu einem Unternehmensberater. Und das, was in Zusammenarbeit mit diesem stattfindet, ist ein Re-Design der fehlerhaften oder unzweckmäßigen Struktur. Genau so funktioniert Partnerschafts-Design.

Wenn ein Firmenchef eine unzweckmäßige Struktur seiner Firma erkannt hat, geht er auch nicht zu den Mitarbeitern, die an den fehlerhaften Betriebsabläufen beteiligt waren, um ihnen Vorwürfe zu machen. Die Fehler wurden nicht durch die Menschen verursacht, die an den fehlerhaften Betriebsprozessen beteiligt waren, sondern die Fehler ergeben sich dort aus der fehlerhaften Struktur dieser Prozesse, nicht aufgrund einer zu heilenden Krankheit.

So ist es auch in Partnerschaften.

Wenn allerdings bei den Strukturfehlern einer Partnersacht ein psychopathologischer Zustand offenkundig ist, wird der Partnerschafts-Designer von sich aus die Hilfe Suchenden an einen Arzt oder einen Therapeuten verweisen. Es ist nicht seine Aufgabe, ärztliche oder therapeutische Handlungen vorzunehmen.

Im Zusammenhang mit Partnerschafts-Design sprechen wir nicht von “Heilung” sondern von “Veränderungsarbeit”, die natürlich ihre positiven Auswirkungen auf das fehlgeformte Partnerschafts-Design zur Folge haben werden.

Partnerschaftskrisen oder Partnerschaftsprobleme entstehen normalerweise aufgrund eines fehlerhaften Designs dieser Partnerschaft. Nachdem dieses durch ein wohlgeformtes Design ersetzt ist., verschwinden die Probleme, und die Krise verfliegt.

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